10. Christian Riebe „Die Eroberung der Quellen“

Darstellbarkeit und Wahrnehmbarkeit
9. Zeiträume
von Thomas Kaestle
www.zebrabutter.net/autoren/thomas-kaestle

Die Forderung nach Verwertbarkeit und Darstellbarkeit entspricht natürlich auch einer zunehmenden Angst von Politik und Verwaltung, sich an den Ergebnissen ihres Tuns messen lassen zu müssen. Das ist in einer repräsentativen Demokratie zunächst richtig und wichtig. Dennoch ist hier meiner Meinung nach über die Jahre ein Gefühl für Zeiträume und langfristige Visionen verloren gegangen, die sich über Legislaturperioden hinaus erstrecken. Bürger, Medien und Politiker sind ungeduldiger geworden. Die Kultur hat hier das Pech, zwangläufig näher am nachvollziehbaren Alltag der Menschen zu sein als andere politische Prozesse (die in der Regel mit deutlich höheren Budgets arbeiten). Dass das Konzept der Kultur- und Kreativwirtschaft einigen neoliberalen und -konservativen Tendenzen der vergangenen Jahre perfekt in die Hände spielt, war von der Enquete-Kommission vermutlich nicht intendiert. Sie hätte dies jedoch vorhersehen können. Letztlich passt auch das Diktat der Vermittlung hervorragend in Verwertbarkeits- und Darstellbarkeitsforderungen. Dass Kulturvermittlung grundsätzlich an Bedeutung gewonnen hat, ist zunächst sehr begrüßenswert. Dass es jedoch einige Jahre lang gefühlt einfacher war, Fördergelder für Vermittlungsprojekte zu erhalten als für Kulturprojekte, erscheint paradox. Auch hier hat die Kulturförderung ganz eindeutig versucht, Richtungsentscheidungen zu forcieren: hin zu mehr Darstellbarkeit. Dabei erlaubte die Vermittlungsförderung zumindest in der Bildenden Kunst eine neue Form von Projekten: Plötzlich war es möglich, Personalkosten in den Vordergrund zu stellen, wo bislang Materialkosten den Schwerpunkt zu bilden hatten. Viele Kulturförderer arbeiten nämlich bis heute mit einem Kunstverständnis, welches die Entwicklungen der vergangenen hundert Jahre zu ignorieren scheint. Kunst ist Material, ist Leinwand und Farbe und Bronze und Marmor und Holz. Oder eben Kamera, Druck, Monitor und Projektor. Dass Menschen, Konzepte und Prozesse dabei im Vordergrund stehen können, dass Honorare deshalb nicht zwangsläufig ihre Entsprechung in Material und Technik finden müssen: zu neumodisch offenbar. Dass Duchamp, Beuys oder Kosuth nicht nur Exponate in Museen hinterlassen haben, sondern auch das Denken in der Kunst beeinflusst haben: zu ungreifbar. Die einschlägigen Kulturszenen passen sich allerdings recht schnell an Förderbedingungen an, lernen, diese zu nutzen, zu deuten, zu unterlaufen. Es etablieren sich Strukturen, um mit den etablierten Strukturen umgehen zu können. Das mag intern als Subversion funktionieren. Von außen betrachtet ist es die Akzeptanz von Richtungsfestlegungen.

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7.Degenhard Andrulat “Weiss gedeckt-leuchtend”

Darstellbarkeit und Wahrnehmbarkeit
6.Creative Industries
von Thomas Kaestle
www.zebrabutter.net/autoren/thomas-kaestle

Kulturpolitik, -verwaltung und -förderung scheinen unter einem wachsenden Transparenz-, Darstellungs- und Ergebnisdruck zu stehen. Und sie scheinen diesen an kulturelle Akteure weiterzugeben. Woher kommt dieser Druck? Wer zwingt die Kultur, sich stärker festzulegen? Meiner Meinung nach handelt es sich um einen folgenschweren Kollateralschaden, dessen Auslöser in den späten 1990er Jahren zu suchen ist. Im Wahlkampf von Tony Blairs britischer Labour-Regierung legte sich diese im Jahr 1997 auf die „Creative Industries“ als zu fördernde Zukunftsbranche fest. Bereits im folgenden Jahr schlug sich dies in ersten Förderkonzepten nieder. Eine wirtschaftspolitische Entscheidung hatte auf diese Weise großen Einfluss auf die Kulturpolitik. Förderentscheidungen, ob sie nun im Namen der Wirtschaft oder der Kultur getroffen werden, können niemals neutral sein. Es handelt sich immer um Richtungsentscheidungen, sie stellen immer auch inhaltliche Eingriffe dar. In der deutschen Politik wurde das Konzept einer Kultur- und Kreativwirtschaft erstmals durch die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ diskutiert, die dem Thema in ihrem Abschlussbericht im Jahr 2007 ein eigenes Kapitel widmete. Bereits im gleichen Jahr brachte es die Bundesregierung im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft in einen europäischen Diskurs ein und beauftragte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und den Beauftragten für Kultur und Medien mit einer „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“.

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6. Hilmar Jess „Referenzen“

Darstellbarkeit und Wahrnehmbarkeit
5.Vorkuratierte Inhalte
von Thomas Kaestle

Was geschah seither? Die Tendenz zur Rahmung, die etwa zwei Jahrzehnte lang ein viables, also halbwegs brauchbares, Gleichgewicht der Ergebnisoffenheit geschaffen hatte, hat dieses langsam in Richtung Festlegung kippen lassen. Nicht mehr nur geförderte Institutionen oder Initiativen beschäftigen Kuratoren als Rahmenbauer zwischen künstlerischen Einzelpositionen und alltäglichen oder gesellschaftlichen Kontexten. Zunehmend etablieren sich kuratorische Positionen und Rollen auch bei den strukturellen Ermöglichern von Kultur: eben in Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturförderung. Nicht nur große Stiftungen setzen eigene inhaltliche Schwerpunkte, fördern im Rahmen festgelegter und festlegender Programme und entwickeln immer komplexere Inklusions- und Exklusionsmechanismen. Eine solche Praxis kann zweifellos zu einer kulturellen Verdichtung und damit der langfristigen Stärkung bestimmter Positionen beitragen. Eine klare Agenda kann nicht nur zu größerer Transparenz führen, sondern auch zu konsequenteren, nachhaltigeren und gewichtigeren Entwicklungen. Zugleich aber schränkt sie andere Entwicklungen ein, reduziert Bandbreite und alternative Richtungsentscheidungen. Sie hemmt Ergebnisoffenheit.

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5. Bernd-Wolf beeilt sich ; Hilmar kommt!…



Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, die Zeit scheint zu verschwinden. Wir müssen uns beeilen und die Abstände zwischen den Ausstellungen verkürzen. Sonst hat am Ende Degenhard Andrulat die zweifelhafte Ehre, am Heiligen Abend auszustellen. Also jetzt keine langen wissenschaftlichen und kulturellen Reden oder ästhetisch-philosophische Betrachtungen; stattdessen Schleppen, Räumen, Platz schaffen, damit am Freitag, den 13. (!) alles für Hilmar Jess bereit ist. Dabei haben Bernd-Wolf und Steffen ein ordentliches Tempo an den Tag gelegt…

(ein Abbau im Zeitraffer: mit Bernd-Wolf Dettelbach, Steffen Friedrich und Hilmar Jess)

3. Mit Bernd-Wolf Dettelbach im Atelier

Darstellbarkeit und Wahrnehmbarkeit

3.Die Ergebnisoffenheit der Anderen

von Thomas Kaestle

Ein Allgemeinplatz? Ergebnisoffenheit als längst von allen erkannte, akzeptierte und umgesetzte Bedingung für das Zustandekommen von anschlussfähiger Kultur? Von kulturellen Projekten und Prozessen mit Konsequenz und Konsequenzen? Wer den Begriff ‚Ergebnisoffenheit‘ in Googles Suchfeld eingibt, stößt tatsächlich auf sehr wenig Kultur. Vielmehr scheint sich das Konzept in anderen Bereichen fest etabliert zu haben. Im Management: zentral. In der Bildung: zumindest als zental behauptet. Wo Bildung und Kultur sich begegnen, in ästhetischer und kultureller Bildung, in Vermittlungsprojekten: wesentlicher Begriff einer Jahrzehnte langen Wandlung. Hin zu gleichberechtigten Bedeutungskonstruktionen. Weg von wissenschaftlich vorgedachten Wahrheiten. Weg vom potentiell abwertenden und ausschließenden Wahr/Falsch und hin zu einer wachsenden Bedeutung des Passens. Der Rezipient hat deutlich an Bedeutung gewonnen, seit Wolfgang Kemp im didaktischen Begleitbuch zur documenta X über eine erstarkende „Viewer Liberation Front“ spottete (und ich mir vornahm, mir irgendwann den fiktiven Mitgliedsstempel dieser VLF auf mein Handgelenk tätowieren zu lassen). In der Peripherie der Kultur hat sich die Ergebnisoffenheit etabliert, mal als anstrebenswertes Ideal, mal als notwendige Grundlage des Erfolgs. Doch wie sieht es damit aus in Kulturpolitik, Kulturverwaltung oder Kulturförderung?
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3.L’ouverture d’esprit chez les autres

Un lieu commun? L´ouverture d’esprit (celle établie et reconnue de tous) accepte-t-elle de mettre en oeuvre les conditions nécessaires pour l’éventuelle réalisation d’une correspondance culturelle? ou encore, peut-elle accepter le développement de projets culturels ainsi que leurs processus relatifs et ses conséquences à venir? Qui cherche le terme d‘ „ouverture d’esprit“ avec l’outil Google, se heurte à bien peu de culture. Il semblerait surtout que cette notion se soit imposée dans bien d’autres secteurs. Dans le management: central. Dans l’éducation: on peut au moins le supposer. Où l’éducation et la culture se croise, dans l’apprentissage esthétique et culturel, dans les projets de médiation: une notion essentielle, une consécration ayant prit des décennies,loin de toutes signifiantes constructions  égalitaires, loin de tout chemin aux vérités et aux approches scientifiques. Le destinataire a clairement gagné en signification, en particulier depuis que Wolfgang Kemp, dans son catalogue didactique sur la Dokumenta X, se moqua au sujet de l’affermissement du „Front de Libération des visionneuses“ -Viewer Liberation Front“-. (et moi, je projetai déjà, un jour ou l’autre, de me faire tatouer le tampon fictif des adhérents de ce „V L F“ sur mon avant-bras. L’ouverture d’esprit, des fois aspirant à une valeur idéale ou encore base nécessaire à la réussite, s’est établie à la périphérie de la culture. Mais qu’en est-il exactement avec la politique, l’administration et autres promoteurs du développement culturel?
über eine erstarkende „Viewer Liberation Front“ spottete (und ich mir vornahm, mir irgendwann den fiktiven Mitgliedsstempel dieser VLF auf mein Handgelenk tätowieren zu lassen). In der Peripherie der Kultur hat sich die Ergebnisoffenheit etabliert, mal als anstrebenswertes Ideal, mal als notwendige Grundlage des Erfolgs. Doch wie sieht es damit aus in Kulturpolitik, Kulturverwaltung oder Kulturförderung?

2. Helmut Hennigs Video Mapping


Darstellbarkeit und Wahrnehmbarkeit
2. Irgendwas mit Kultur

Hier kommt der Text ins Spiel. Mein Text. Dieser Text. Als Jean-Robert Valentin mich beauftragt, für sein Projekt zu denken und zu schreiben, gehe ich zunächst davon aus, dass er das Übliche will: Texte über die beteiligten Künstler, ihre Kunst und deren Bezüge. Assoziationsrahmen, Vermittlungsangebote, Einführungen. Katalogtexte. Eröffnungsreden. Es dauert, bis ich zunächst begreife, dass er nur einen einzigen Text braucht, den er mich vortragen lässt, um mich dabei zu filmen. Dass dieser Text ein eigenständiger Teil seiner Präsentationen sein soll, ein wenig Subtext, viel mehr aber noch Metatext. Eine übergreifende Parallelerzählung als Baukasten, Steinbruch oder Fundus für Valentins digitales Sampling. Gleichberechtigtes Material. Die eigentliche Herausforderung jedoch liegt in der Festlegung des Themas des beauftragten Textes. Oder eben vielmehr in deren fast völligem Fehlen. Größtmögliche Offenheit, Freiheit für eigene Setzungen. Nicht einmal um Medienkunst muss es gehen. Nicht einmal um zeitgenössische Kunst. Nicht einmal um Kunst. Eine Position zur Kultur solle es aber doch sein. Irgendwas mit Kultur also. Und wieder einmal die Binsenweisheit, oft genug schon mit Künstlern und Beziehungspartnerinnen erörtert: „Total freedom is like no freedom at all“. Oder als These zum Thema „irgendwas mit Kultur“ formuliert: Kultur findet statt auf dem Grat zwischen Festlegung und Beliebigkeit. Nennen wir diesen schmalen Möglichkeitsraum doch: Ergebnisoffenheit.

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http://www.zebrabutter.net/ergebnisof…

Traduction:
2.Un truc avec de la culture

C’est maintenant qu’intervient le texte. Mon texte. Ce texte. Quand J.-R. V. me confia cette tâche, pour disserter et écrire sur son projet, je supposais, dans un premier temps,  qu’il désirait tout ce qu’il y a de plus habituel: un texte dédiés aux plasticiens invités, leurs manières d’agir et références respectives. Le cadre conventionnel, les propositions de médiation et tout autres introductions. Texte pour les catalogues et discours inauguraux . Ceci a un peut duré jusqu´à je comprenne qu’il n’avait besoin que d’un seul texte, ou plutôt  d’un discours et de ma personne destinés á être filmés. Ce texte avec son propre caractère, ses sub-textes et meta-textes devrait faire partie intégrante de la présentation, une narration parallèle et globale destinées à une banque de données, encastrables à l’image d’un jeu de construction pour les , d’échantillons de J.-R. V.. En fait, le défi était de déterminer le sujet du texte commandé, ou bien plus  encore, d’envisager ce qui dorénavant me venait à manquer, très certainement, limpidité et propre liberté d’application. Il ne s’agissait même plus d’art numérique, même plus d’art plastique, même plus d’art contemporain. Cela devait être une réflexion sur la culture. En fait, quelque chose avec de la culture.  Une fois de plus cette évidence, souvent aussi relative à la vie privée, je dirai plus, cet objet de dissertation: La liberté totale c’est comme pas de liberté du tout. Ou encore, en tant que thème pour cette thèse, formuler „Un truc avec de la culture“. La culture se trouve à la lisière des valeurs établies et de celles que l’on est prêt à accepter. Déterminons un nom à cet espace possible restreint: L´ouverture d’esprit.

1.TRAILER

Ergebnisoffenheit als Bedingung für Kultur
Remix und Sampling

von Thomas Kaestle
https://www.zebrabutter.net/autoren/thomas-kaestle/

Der Kontext entscheidet. Immer. Und dieser Kontext klingt ambitioniert.
Jean-Robert Valentin, Medienkünstler in Hannover, zeigt in sechs Monaten sechs Präsentationen. Mit jeweils einem Kollegen aus Hannover. An jeweils zwei Orten, in jeweils zwei sehr unterschiedlichen Formaten. Einerseits werden die Exponate in einem Ausstellungsraum in der Stadt installiert. Digital zwar in den jeweiligen Projektionen, Video- und Fotoformaten, Rahmensetzungen und Bearbeitungen. Aber dennoch körperlich erfahrbar in einem analogen Raum. Andererseits werden die Arbeiten parallel in einem digitalen Showroom gezeigt, einem Blog mit dem altmodisch anmutenden Namen
artclubhannover. (Kann eine öffentlich zugängliche Website ohne Zugangsbeschränkung ein ‚Club‘ sein? Lebt das Konzept ‚Club‘ nicht vielmehr von Selektion und Exklusivität?) Sie können dort zwangsläufig keine identische Form haben, müssen sich den räumlichen und sinnlichen Möglichkeiten des Mediums unterwerfen. Und können sich darin zugleich zu etwas Neuem entwickeln. Über die bloße Abbildung oder Wiedergabe hinaus, jenseits des Dokumentarischen. Jean-Robert Valentin, der auch als
Visual Jockey mit der Verschränkung von visuellen und auditiven Ebenen arbeitet, bedient sich hier der Technik des Remix, er wählt aus, fügt hinzu, kombiniert neu, verdichtet – und erzählt. Die erste Staffel seiner Webserie, mit den ersten sechs Episoden entsprechend den ersten sechs Künstlern und Präsentationen, entwickelt eine eigenständige Narration, in der Valentin seine Rolle als Kurator schnell überwindet und zum Autor wird. Zu einem allerdings, dessen Ausgangspunkt Samples des kuratierten Materials sind.

Ok,… voilà la traduction française:
Le contexte fait la différence. Toujours. Et ce contexte semble ambitionné. JRV, plasticien résidant à Hanovre, présente en six mois six positions dédiées à six collègues de cette même ville et ceci en deux places, sous deux formats, le moins que l’on puisse prétendre, différents. D´une part, les pièces seront exposées à la galerie du centre ville; certes, aussi sous forme digitale au moyen de projections, films et photographies, pour l’occasion encadrés et retravaillés mais tout de même corporellement tangible en cette espace analogue. D’autre part, ces pièces seront présentées parallèlement dans un espace digital, sous la forme VLOG répondant également au nom si délicieusement désuet de “Art Club Hannover”. ( Est-il possible de parler d’un “Club” pour désigner un site sans restriction d’accès? et le concept de “Club”, n’est-il point synonyme de sélection et d’exclusivité? ). A priori, ces deux formes ne peuvent être identiques. Vous devez vous soumettre à l’espace et à la sensualité que chacun d’entre eux vous imposent en tant que médium. A fortiori, et bien au-delà d´une pâle représentation ou du documentaire de rigueur, la résultante est imminente. JRV, au moyen de cette intrication relative aux visuels et sonorités qu’utilise le VJ, travaille le mixage, en choisissant, additionnant, combinant, étoffant, il raconte. La première saison de sa série-web, avec ces six premiers épisodes, est dédiée aux six premiers plasticiens respectifs, développant une narration singulière, au travers de laquelle, JRV dépasse très vite son rôle de curateur pour devenir auteur…pour le moins en ce qui concerne ces points de départ, les oeuvres elles-mêmes échantillonnées.